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Hintergrund
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Nach der Beendigung seines Studiums der Verfahrenstechnik an der Universität Darmstadt, setzte Michael Braungart seine wissenschaftliche Arbeit zu chemischen Prozessen in industriellen Produktionstechniken am Fachbereich Chemie der Universität Konstanz fort. Im Jahr 1985 wurde er an der Universität Hannover in Chemie promoviert. Michael Braungart war maßgeblich an der Gründung der Sektion "Chemie" von Greenpeace International beteiligt und stand dieser Sektion ab dem Jahr 1985 leitend vor. Michael Braungart ist Professor für Verfahrenstechnik an der Universität Lüneburg und Direktor eines interdisziplinären Masterprogrammes für Stoffstrom-Management. Im Rahmen einer Gastprofessur an der "Darden School of Business", unterrichtete er Inhalte zu "Öko-Effizienz", "Öko-Effektivität", "Cradle to Cradle-Design" und "Intelligent Materials Pooling". Michael Braungart hält Vorträge an vielen internationalen Universitäten. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Journalen und Magazinen in Europa und in den USA veröffentlicht worden. Michael Braungart gründete 1987 die Environmental Protection Encouragement Agency (EPEA) Internationale Umweltforschung GmbH, Hamburg. Das Kernkonzept der Arbeit von EPEA gründet auf dem "Intelligent Products System" (IPS), das 1993 den Océ-van der Grinten-Preis erhielt. Er ist Mitbegründer und Leiter des Hamburger Umwelt Instituts (HUI). Diese Non-Profit Institution gibt die "Top 50 Study" heraus, die die Qualität der umweltverträglichen Produktion der Firmen der chemischen Industrie widerspiegelt. Aus der Zusammenarbeit mit dem Architekten William McDonough in New York ergab sich im Jahr 1995 die Gründung von McDonough Braungart Design Chemistry (MBDC) in Charlottesville, Virginia, USA. Braungart ist Co-Autor der "Hanover Principles of Design: Design for Sustainability", die als Richtlinien für die Weltausstellung 2000 in Hannover dienten. Im Jahr 2002 verfasste er zusammen mit William McDonough das Buch "Einfach intelligent produzieren" (Originaltitel "Cradle to Cradle: Remaking the Way We Make Things"). Braungart hat mit seinen Tätigkeiten weltweit dazu beigetragen, die nachteiligen Umweltauswirkungen von industriell produzierten Konsumgütern wissenschaftlich zu Hinterfragen. Zurzeit konzentriert sich seine Arbeit bei EPEA und MBDC in fruchtbarer Zusammenarbeit mit namhaften Firmen auf Aspekte der Materialbewertung, Abfall- und Energiebilanzen, Installation geschlossener Stoffkreisläufe und Entwicklung von Produktdesign, das zu echtem Recycling führt. Er ist darüber hinaus engagiert in der Beratung zur Herstellung neuer Produkte - beispielsweise wirkte er gemeinsam mit William McDonough an der Erzeugung der kompostierbaren Faser Climatex® Lifecycle. |
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